Die Wolke

Die Wolke ist ein deutscher Film, der dieses Jahr im Maerz im Kino lief. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Gudrun Pausewang.

Kurz zum Film: in der Kleinstadt Schlitz irgendwo in Hessen gehen Familien ihrem taeglichem Leben nach. Der Zuschauer begleitet die junge Schuelerin Hannah, ihren Freund Elmar, Hannahs kleinen Bruder Ulli sowie einige weitere Personen.

Der Film beginnt unspektakulaer, aber doch ganz interessant. Wer sich noch gut an seine Schulzeit erinnern kann, wird bereits hier viel Vertrautes (und Schoenes?) wiederentdecken und zuruecksinnieren, doch: ploetzlich mitten in einer Klausur ertoent der Katastrophen-Alarm. Wie sich bald herausstellt, handelt es sich um einen atomaren Stoerfall des nahegelegenden Kernkraftwerks.

Der Film wirkt anfangs noch ziemlich realistisch, erbarmt den Zuschauer gluecklicherweise vor zu vielen Hollywood-Cliches und wird von relativ stimmiger Musik begleitet. Einige Szenen waehrend des Stoerfalls an sich sind sogar hervorragend umgesetzt.

Leider war das auch schon das Positive. So verliert der Film etwa ab der Haelfte merklich an Niveau. Das liegt unter anderem daran, dass die herbeigedichtete Liebesgeschichte der zwei Hauptdarsteller ziemlich sinnfrei fuer die restlichen Belange des Films ist. Auch der Fakt, dass die Hauptdarstellerin, obwohl sie sich dem radioaktiven Regen aussetzt, bis zum Ende mehr oder weniger munter agiert.

Alles in allem dennoch ein solider Film, den man sich ruhigen Gewissens ansehen kann/koennte.

Kritik auf Movie-Maze, Filmstarts.de.


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