Internetzensur

Angst und die Folgen

Große Geschichte

Nur noch 6 Leben übrig

So fühle ich mich zumindest gerade... Gestern war ich mal wieder mit meinem neuen Fahrrad unterwegs. Gefühlte fünf Minuten, bevor ich wieder zu Hause war ist es dann passiert. Auf einer Abfahrt in einer abgelegenen Seitenstraße.

Ich fahre ziemlich zügig runter und prüfe gewissenhaft bei jeder Kreuzung die Rechts-vor-Links Situation. Die erste geschafft, weiter zur nächsten.

Ich bremse zwar schon gut ab, so dass ich notfalls halten kann, falls ein Auto von rechts kommt, doch zusätzlich fahre ich extra noch ein Stück weiter links außen, so dass es mich - falls eines kommt - nicht direkt wegschießt.

Dummerweise war bei der folgenden Kreuzung ein großer Anhänger links geparkt, so dass ich nicht extra weiter ausweichen konnte. Und dann geschah es natürlich. Ein Auto kommt von rechts in die Straße abgebogen, als ich gerade zehn Meter davon entfernt war.

Was mache ich? Vollbremsung vorne und hinten. Blöderweise wohl zu stark auf die Vorderbremse fixiert.
Was passiert? Mein Fahrrad bricht leicht nach links aus und ich sehe nur noch, wie ich mich über meinen Lenker Richtung fucking hartem Asphalt verabschiede. An die Landung kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich größtenteils mit der rechten Körperhälfte versuchte, den Sturz zu bremsen.

Meine Sonnenbrille flog voraus und ich hinterher.

Am Boden angekommen habe ich dann erstmal einen Krampf im rechten Bein gespürt. Ich drehe mich etwas zur Seite um zu prüfen, was alles beschädigt ist und kann Gott sei Dank aufstehen. Schmerzen spüre ich - bis auf den Krampf, der mittlerweile etwas nachgelassen hat - kaum.

Zuerst greife ich nach meiner Sonnenbrille, dann nach meinem schönen Fahrrad, das leblos auf der Straße liegt.
Ich schiebe das Fahrrad etwas an den linken Straßenrand.

Die Autofahrerin fährt etwas vor und fährt per Knopfdruck ihr elektrisches Beifahrerfenster herunter um sich nach meiner Situation zu erkundigen.

Sie komme gerade von der Nachtschicht und fährt hier extra immer vorsichtig rein, da sie schon einmal fast auf ein anderes Auto geknallt ist, das sich nicht an die Rechts-vor-Links Situation hielt.

Das freut mich. Sie erkundigt sich nach meinem Zustand und ich sage alles ok. Ich scheine wohl zu zittern, da sie meint ich zittere, obwohl ich das nicht selbst feststellen kann. Ich bemerke nur, dass ich auf einmal ziemlich voll mit Adrenalin bin.

Meine blutende rechte Hand versaut meinen schönen Ledersattel an dem ich mich festhalte.

Nach kurzem Smalltalk (ob ich ein Pflaster bräuchte, zum Glück hatten Sie ja einen Helm an (den ich beim Sturz nicht verwendet habe) und sie mir noch einen schönen Sonntag wünscht - es war zwar Freitag, aber die Nachtschicht bringt sie da immer etwas durcheinander) wiederhole ich nochmal, dass es mein Fehler war und versuche sie loszuwerden, um mich endlich um meinen Körper zu kümmern. Sie sagt noch, dass ich mich gut abgerollt hätte - danke, die Meinung kann ich zwar nicht ganz teilen, aber wenn sie es sagt...

Als sie dann nach etwa fünf Minuten endlich weiterfährt schaue ich mir meine aufgescheuerte Hand an. Um meine Fahrradgriffe auf dem kurzen Rückweg nicht zu verschmieren, wickle ich ein Taschentuch drum und fahre nach Hause.

Zu Hause angekommen betrachte ich dann erstmal meine Wunden im Spiegel - sieht nicht gut aus, denke ich mir, als ich sehe, dass rechts oberhalb meiner Hüfte einige tiefe Risse sind. Gott sei dank hat das T-Shirt die Kieselsteine davon abgehalten, sich in die Wunde zu bohren.

Da ich leider weder Verbandsmaterial noch Desinfektionsspray zu Hause habe, säubere ich die Wunden erstmal mit einem kalten, nassen Waschlappen. Mir wird schwindelig und ich sehe fast nur noch schwarz, setze mich vorsichtshalber auf die Badewanne, um nicht in Ohnmacht zu fallen.

Nach einigen Sekunden geht es dann wieder. Ich hole große Pflaster und verklebe die Wunden damit. Zuerst mal aufs Sofa und etwas ausruhen.

Fünfzehn Minuten später bin ich dann mit meinem Auto ins Kaufland gefahren um Verbandsmaterial und Desinfektionsspray zu kaufen.

Bilanz der ganzen Aktion:

  • linke Hand verstaucht und leicht verletzt
  • rechts Hand ziemlich aufgeschürft
  • Ellbogen rechts ebenfals ziemlich aufgeschürft
  • Hüfte rechts am übelsten lädiert
  • Feuerzeugtasche der Jeans die ich Gott-sei-Dank trugt durch das sich darin befindene Zippo total aufgescheuert. Haut dahinter: Null Beschädigung.
  • Haut am Knöchel vom rechten Fuß ebenfalls leicht aufgescheuert.
  • Fahrradgriffe links und rechts etwas beschädigt
  • Sattel rechts ebenfalls leicht aufgerissen
  • Bremsgriff rechts: leichte Abwetzspuren
  • Helm: Null Beschädigungen

Was lerne ich daraus? In Zukunft möglichst nur noch mit einer metallischen Schutzausrüstung fahren. Endlich kevlargeschützte Handschuhe zu kaufen und möglichst nicht mehr in Wohngebieten mit Rechts-Vor-Links Situationen zu fahren.

Im Prinzip sollte eine Landung auf einer Motorhaube deutlich angenehmer sein, als auf dem Asphalt. Denkbar wäre also in Zukunft nicht mehr zu bremsen, sondern besser zu landen.

Alles in allem hatte ich wohl noch ziemliches Glück.

Miniatur

Es gibt jemanden, der baut Miniaturausgaben von Kanonen und Armbrüsten präzise nach. Hört sich zunächst interessant und vielleicht noch witzig an, ist aber doch etwas bedrohlich :-)

VM Ware ESXi Server einrichten

Hier einige Infos zum Einrichten eines VM-Ware ESXi Servers. Als verwendete Hardware kam ein HP Proliant DL360 G7 zum Einsatz.

Zu aller erst sollte man auf die VMWare-Seite gehen und dort das ESXi Server ISO herunterladen und auf CD brennen. Anschließend bootet man den Server von eben dieser erstellten CD/DVD (via F11) und folgt den Installationsanweisungen (die hauptsächlich darin bestehen, ENTER zu drücken). Die Installation ist meist in wenigen Minuten erledigt...

Zum Abschluss der Installation sollte man noch ein Kennwort für "root" hinterlegen und sich die IP Adresse des Servers notieren.

So, nun geht's ans Einrichten der ersten VM. Zum Zugriff auf den ESXi benötigt man einen VMWare vSphare Client, der passend zum Server ist.
Dazu surft man auf die IP Adresse des ESXi Servers der gerade eingerichtet wurde (bspw. http://192.168.100.121) und lädt von dort das Setup herunter.

Ist das Setup heruntergeladen und installiert kann man sich am vSphere Client mit den Zugangsdaten anmelden und die VMs administrieren.

Nun legen wir eine neue VM an. Nachdem die VM angelegt ist, sollte am besten in den Speicher (Datastore) das gewünschte Betriebssystem als ISO-Datei kopieren, damit man später davon booten kann. Hierzu wechselt man im vSphere Client auf "Konfiguration / Speicher", klickt mit der rechten Maustaste auf "datastore1" und wählt "Datenspeicher durchsuchen".

Im "Datenspeicherbrowser" legt man nun einen neuen Ordner an (bspw. mit dem Namen "ISO") und klickt oben in der Symbolleiste auf "Dateien in diesen Datenspeicher hochladen".

Sobald die ISO Datei hochgeladen ist, wählt man für die zuvor neu angelegte VM beim CD-ROM Laufwerk das
gerade kopierte ISO-Abbild aus und bootet davon. Damit die VM davon booten kann, muss beim CD-ROM Laufwerk "Verbunden" angehakt sein.

Installiert man beispielsweise eine OEM Version des Windows Server 2008 R2 64 bit auf einer HP Hardware und es erscheint die Fehlermeldung "This system is not supported platform.", muss in die Konfigurationsdatei der VM folgende Zeile neu eingefügt werden:

SMBIOS.reflectHost=TRUE

(siehe HP)

Und damit wäre die VM auch schon einsatzbereit :-)

Wer besitzt die meisten Server auf der Welt?

Tja, wer hätte das gedacht?

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