Montag und Dienstag:
Tja, die Tage waren definitiv da, doch ich weiß nur noch sehr bruchstückhaft, was ich gemacht habe:
- Neues Image für Workstations für den Innendienst auf Basis von Windows 7 Professional erstellt, auf vier HP Workstations aufgespielt und angepasst.
- Mit dem Projekt UMan (gesprochen "Human") angefangen. Das ganze soll eine Mitarbeiter und Geräteverwaltung auf Basis von Datasets werden. Mehr dazu eventuell später hier auf meiner Heimseite.
- Ich musste mal wieder den Support für einen unserer Netzwerkdrucker bestellen. Eigentlich hatte ich das schon Mittwoch letzte Woche gemacht, doch der "Techniker" kam erst am Montag. Urlaubszeit, bla bla. Das Gerät (Typ Konica Minolta C650) macht Pfeifgeräusche. Ursache ist wohl ein Plastikzahnrad. Beim ersten Einsatz (dies war/wird bereits der dritte wegen diesem Problem) wurde das Gummi um das Zahnrad entfernt. Beim zweiten - da das Entfernen des Gummis wohl nichts gebracht hatte - wurde das Zahnrad mit einer Matsche eingeschmiert (war am Montag). Bei der dritten und letzten Operation wird dann das ganze Teil getauscht. Am Freitag durfte ich den Support dann wieder anrufen, da das Einschmieren wohl auch nur einen sehr kurzfristigen Effekt hatte (s. Bild unten).
- Es sind noch drei Wochen, bis mein neuer neuer Fernseher ankommt. Der zweite seit meiner Geburt. Ausgewählt habe ich den Samsung 46D8000. Sobald der ankommt und ausgepackt ist, gibt es mehr Infos. Auf Youtube gibt es ein gutes Review von jakobhviid.
Mittwoch und Donnerstag:
Ich bin zum ersten mal mit meinem neuen Fahrrad ins Geschäft und wieder zurückgefahren. Aufstehen musste ich etwas früher, statt um 6 um 5:30 Uhr. Die Strecke ist nicht sonderlich anstregend und nur etwa 12 Kilometer lang. Ich brauche "hinzus" etwas 30 Minuten, zurück (da geht es hauptsächlich bergab) 20 Minuten.
Ein großer Vorteil am Radfahren ist wirklich die frische Luft am Morgen und der Fahrtwind am Abend. Da man bei uns im Geschäft duschen kann, ist auch das "verschwitzt ankommen" kein Problem.
Am Donnerstag wurden bei uns im Netzwerk zwei neue Domänencontroller eingerichtet die DNS und DHCP übernehmen (sollen). Einer wird später auch unser Printserver. Das ganze läuft auf zwei Windows 2008 R2 64 Bit Servern, die als virtuelle Maschine auf einem ESXi Server laufen. Als Hardwareunterbau fungieren zwei HP DL 380 Proliant Server.
Samstag:
Schon seit etwa drei Wochen wollte ich mir zwei neue 2 x 1 m Matratzen kaufen, da ich seit eben diesen drei Wochen ein neues Bett habe (bisher hatte ich meine alte 2,1 m lange Matratze in ein 2 m langes Bett gequetscht). Heute war es endlich soweit.
Man glaubt gar nicht, auf was man beim Matratzenkauf alles achten muss. Zuerst wollte ich einfach reingehen und meine Bestellung aufgeben. Die Matratze sollte super gut und möglichst hart sein. Nachdem ich etwa auf 10 Stück sowohl seitlich als auch auf dem Rücken zur Probe und unter Beobachtung der Verkäuferin gelegen bin, war es dann doch ein mittelpreisiges, weiches Modell. Kaltschaum mit Härte 2 um es zu präzisieren.
Dazu habe ich dann gleich noch zwei 2 x 1 m Spannbettlaken aus 100% Baumwolle dazugekauft. Ich bin sehr gespannt, wie ich heute abend drauf schlafe. Die Matratze ist deutlich weicher als meine alte, aber die Verkäuferin meinte, ich bräuchte eine, die meine Wirbelsäule entlastet, da ich wohl breite Schultern und eine schmale Hüfte hätte. Ok, wenn sie meint. Ich hatte immerhin das Gefühl, dass es sich um eine Fachfrau handelt die weiß, wovon sie spricht. Dass die Wirbelsäule beim Schlafen möglichst gerade sein sollte, leuchtet ein.
Leider kann ich mich nicht mehr an den Kauf meiner vorherigen Matratze erinnern, doch ich weiß, dass ich sicherlich nicht auf 10 Matratzen probegelegen bin. Da sie auch deutlich härter und ich damals sicher auch leichter war, wundert mich das etwas. Wahrscheinlich habe ich die letzten 12 Jahre (so alt sie sie schon, Jesus) ergonomisch anatomisch beschissen geschlafen, obwohl ich (bisher -> toi toi toi) nie irgendwelche Rückenschmerzen hatte. Außer in den letzten drei Wochen, was aber an der leuchten Wölbung der übergroßen Matratze lag ;-)
Zum Glück haben die beiden Matratzen dann auch in meinen Kleinwagen gepasst. Sonst hätte ich noch länger darauf warten müssen.
Anschließend musste ich meine alte Matratze entsorgen. Das alte Teil wiegt etwa soviel wie drei der neuen. Als auf zum Recyclinghof. Für 5 € (ich hatte natürlich meine Sperrmüllkarte vergessen) war sie dann samt etwas Styropor im Container. Adios.
Auf dem Rückweg vom Recylcinghof habe ich dann noch Getränke und Nahrung eingekauft. Dummerweise um etwa 12 Uhr, wo es wohl jeden zum Einkaufen treibt. Natürlich hatte ich wieder das Glück einen Alarm mitzubekommen, der drei Säuglinge dazu brachte noch lauter als der ohnehin schon schrille Alarm zu schreien. Dazu wurde dann natürlich noch die Kassiererin gewechselt, als ich an der Reihe war. Immerhin ging das Kassenbonpapier nicht aus.
Achja, interne Notiz für den nächsten Einkauf: wenn Gurken im Stückpreis verkauft werden, muss man auf der Waage nicht nach dem Gurkensymbol suchen. Es gibt keines :-)
Wieder zu Hause angekommen, durfte ich dann meine erste Kehrwoche erledigen; mein freundlich Nachbar hatte mich heute morgen dezent darauf hingewiesen, dass seine Frau das die letzten zwei Wochen übernommen hatte. Unsere Hausverwaltung, die eigentlich dafür zuständig ist, findet wohl keinen, der das erledigt. Obwohl ich eigentlich mit meinem Wohngeld dafür bezahlen darf... muss ich mal anrufen und nachfragen, was ich dafür erstattet bekomme. Obwohl der Luxus einer "Reinigungskraft" eigentlich ganz nett war. Die Mülleimer darf ich dann auch den kompletten November raus stellen.
Meine Nachbarin gegenüber, mit der ich die Kehrwoche jede Woche abwechselnd betreibe, kam natürlich zu just diesem Moment ins Treppenhaus, als ich am putzen war. Sie hat zwei Minuten lang die Fensterrahmen außen am Haus gesäubert und ist dann per Fahrstuhl wieder in ihre Wohnung. Danach habe ich sie nur einige laute Sätze in der Wohnung sprechen hören, keine Ahnung ob über meine Putzkünste oder was sonst. Ist mir im Prinzip auch egal. Die Treppe ist wunderbar sauber (war sie vorher zwar auch, aber ok) und riecht frisch nach Frosch Naturalreiniger. Arbeitszeit etwa 10 Minuten für zwei Treppen. Gefühlte 20 qm.
Ihr Mann ist natürlich auch genau in dem Moment von der Garage zur Wohnung (durchs frisch geputzte Treppenhaus) gekommen, als ich kurz vor dem Finish war.
Und dann, endlich, Pause. Einen großen Espresso mit aufgeschäumter Milch und einer Zigarette (in Aussicht) sitze ich hier, und schreibe diese Zeilen.
Sonntag gibts dann Wurstsalat mit meinen Brüdern bei meinem Vater.
Jetzt gehts aber ab auf den Balkon zum Sonnen ;-)
