Als leidenschaftlicher Kaffeetrinker habe ich mir nun endlich auch einen Espressokocher zugelegt.
Zuerst werden die Espresso Bohnen gemahlen, per Hand in dieser handbetriebenen Espressomühle:

Ich habe mir sagen lassen, dass Kaffeemühlen von Zassenhaus zu den besseren gehören, was das Mahlwerk an geht und bisher kann ich mich nicht beklagen. Das Ding sieht schön aus und funktioniert. Etwas schade ist, dass am Fuß unten etwas der Lack absplittert. Ansonsten: man muss halt eine ganze Weile mahlen, bevor man genug Pulver für eine Tasse Kaffee hat, aber die Müh(l)e lohnt sich... Wie sagt man, Vorfreude ist die schönste Freude! Und der Geruch während dem Mahlen hat auch was für sich.
Danach kommt das feine Pulver in den Espresso Kocher:

Da habe ich mich für ein Modell von Auerhahn entschieden. Eigentlich eine gute Wahl, wäre nicht nach wenigen Einsätzen bereits das Sieb durch normalen Verbrauch verbogen. Etwas schade, aber man kann den Kocher auch ohne dieses zusätzliche (separate) Sieb verwenden. Ich habe ich zwar per Mail an Auerhahn gewandt und um Ersatz gebeten, welcher auch einige Tage später kostenlos per Post eintraf, doch leider war es das falsche Sieb (war etwas zu groß). Auf meine erneute Anfrage per Mail erhielt ich bis heute keine Antwort... Naja, man kann sie auch ohne dieses Sieb benutzen.
Alles in allem dennoch eine Anschaffung, die sich lohnt: besserer Geschmack, weniger Sauerei als bei einem Vollautomaten (was die Reinigung an geht), lediglich das Zubereiten dauert etwas länger (halt so lange, bis der Herd das Wasser erhitzt hat).