Habari 0.8 verfügbar

Seit einer Woche ist die neue Habari Version 0.8 offiziell verfügbar. Die Ankündigung der Habari Entwickler findet sich hier.

Die vielen Änderungen (dieses mal hauptsächlich viele Sicherheitsverbesserungen und eine neue Funktion namens Child-Themes) kann man hier nachlesen.

Was beim Aktualisieren zu beachten ist, wurde im Wiki dokumentiert.

Damit das Theme korrekt läuft, muss lediglich ein zusätzliches "echo" Statement vor die Ausgabefunktionen gesetzt werden.

Beispiel:

Von ehemals:

<?php $theme->header(); ?>

zu:

<?php echo $theme->header(); ?>

Frage

Wenn man eine Strickjacke anzieht und bemerkt, dass die Ärmel beim letzten Verlassen der Jacke wegen Faulheit auf links herum gedreht wurden, und man jetzt den ganzen Scheiß ausbaden muss, man dann aber feststellt, dass man die Jacke lediglich komplett verkehrt herum angezogen hat weil man sieht, dass das Logo, das sich sonst auf der Außenseite befindet nun plötzlich innen ist, UND man die Jacke nun lediglich kurz wenden muss um sie endlich anziehen zu können. Ist das Pech oder doch eher Glück?

PS: In Gedanken hat sich das übrigens um Längen kürzer angehört. Wenn man ne Strickjacke verkehrt herum anzieht und dann bemerkt, dass die Jacke bloß falsch herum ist, ist das Pech oder Glück? Aber: Deutsche Sprache, schwere Sprache ;-)

Wochenereignisse

Montag und Dienstag:

Tja, die Tage waren definitiv da, doch ich weiß nur noch sehr bruchstückhaft, was ich gemacht habe:

  • Neues Image für Workstations für den Innendienst auf Basis von Windows 7 Professional erstellt, auf vier HP Workstations aufgespielt und angepasst.
  • Mit dem Projekt UMan (gesprochen "Human") angefangen. Das ganze soll eine Mitarbeiter und Geräteverwaltung auf Basis von Datasets werden. Mehr dazu eventuell später hier auf meiner Heimseite.
  • Ich musste mal wieder den Support für einen unserer Netzwerkdrucker bestellen. Eigentlich hatte ich das schon Mittwoch letzte Woche gemacht, doch der "Techniker" kam erst am Montag. Urlaubszeit, bla bla. Das Gerät (Typ Konica Minolta C650) macht Pfeifgeräusche. Ursache ist wohl ein Plastikzahnrad. Beim ersten Einsatz (dies war/wird bereits der dritte wegen diesem Problem) wurde das Gummi um das Zahnrad entfernt. Beim zweiten - da das Entfernen des Gummis wohl nichts gebracht hatte - wurde das Zahnrad mit einer Matsche eingeschmiert (war am Montag). Bei der dritten und letzten Operation wird dann das ganze Teil getauscht. Am Freitag durfte ich den Support dann wieder anrufen, da das Einschmieren wohl auch nur einen sehr kurzfristigen Effekt hatte (s. Bild unten).
  • Es sind noch drei Wochen, bis mein neuer neuer Fernseher ankommt. Der zweite seit meiner Geburt. Ausgewählt habe ich den Samsung 46D8000. Sobald der ankommt und ausgepackt ist, gibt es mehr Infos. Auf Youtube gibt es ein gutes Review von jakobhviid.

Mittwoch und Donnerstag:

Ich bin zum ersten mal mit meinem neuen Fahrrad ins Geschäft und wieder zurückgefahren. Aufstehen musste ich etwas früher, statt um 6 um 5:30 Uhr. Die Strecke ist nicht sonderlich anstregend und nur etwa 12 Kilometer lang. Ich brauche "hinzus" etwas 30 Minuten, zurück (da geht es hauptsächlich bergab) 20 Minuten.

Ein großer Vorteil am Radfahren ist wirklich die frische Luft am Morgen und der Fahrtwind am Abend. Da man bei uns im Geschäft duschen kann, ist auch das "verschwitzt ankommen" kein Problem.

Am Donnerstag wurden bei uns im Netzwerk zwei neue Domänencontroller eingerichtet die DNS und DHCP übernehmen (sollen). Einer wird später auch unser Printserver. Das ganze läuft auf zwei Windows 2008 R2 64 Bit Servern, die als virtuelle Maschine auf einem ESXi Server laufen. Als Hardwareunterbau fungieren zwei HP DL 380 Proliant Server.

Samstag:

Schon seit etwa drei Wochen wollte ich mir zwei neue 2 x 1 m Matratzen kaufen, da ich seit eben diesen drei Wochen ein neues Bett habe (bisher hatte ich meine alte 2,1 m lange Matratze in ein 2 m langes Bett gequetscht). Heute war es endlich soweit.

Man glaubt gar nicht, auf was man beim Matratzenkauf alles achten muss. Zuerst wollte ich einfach reingehen und meine Bestellung aufgeben. Die Matratze sollte super gut und möglichst hart sein. Nachdem ich etwa auf 10 Stück sowohl seitlich als auch auf dem Rücken zur Probe und unter Beobachtung der Verkäuferin gelegen bin, war es dann doch ein mittelpreisiges, weiches Modell. Kaltschaum mit Härte 2 um es zu präzisieren.

Dazu habe ich dann gleich noch zwei 2 x 1 m Spannbettlaken aus 100% Baumwolle dazugekauft. Ich bin sehr gespannt, wie ich heute abend drauf schlafe. Die Matratze ist deutlich weicher als meine alte, aber die Verkäuferin meinte, ich bräuchte eine, die meine Wirbelsäule entlastet, da ich wohl breite Schultern und eine schmale Hüfte hätte. Ok, wenn sie meint. Ich hatte immerhin das Gefühl, dass es sich um eine Fachfrau handelt die weiß, wovon sie spricht. Dass die Wirbelsäule beim Schlafen möglichst gerade sein sollte, leuchtet ein.

Leider kann ich mich nicht mehr an den Kauf meiner vorherigen Matratze erinnern, doch ich weiß, dass ich sicherlich nicht auf 10 Matratzen probegelegen bin. Da sie auch deutlich härter und ich damals sicher auch leichter war, wundert mich das etwas. Wahrscheinlich habe ich die letzten 12 Jahre (so alt sie sie schon, Jesus) ergonomisch anatomisch beschissen geschlafen, obwohl ich (bisher -> toi toi toi) nie irgendwelche Rückenschmerzen hatte. Außer in den letzten drei Wochen, was aber an der leuchten Wölbung der übergroßen Matratze lag ;-)

Zum Glück haben die beiden Matratzen dann auch in meinen Kleinwagen gepasst. Sonst hätte ich noch länger darauf warten müssen.

Anschließend musste ich meine alte Matratze entsorgen. Das alte Teil wiegt etwa soviel wie drei der neuen. Als auf zum Recyclinghof. Für 5 € (ich hatte natürlich meine Sperrmüllkarte vergessen) war sie dann samt etwas Styropor im Container. Adios.

Auf dem Rückweg vom Recylcinghof habe ich dann noch Getränke und Nahrung eingekauft. Dummerweise um etwa 12 Uhr, wo es wohl jeden zum Einkaufen treibt. Natürlich hatte ich wieder das Glück einen Alarm mitzubekommen, der drei Säuglinge dazu brachte noch lauter als der ohnehin schon schrille Alarm zu schreien. Dazu wurde dann natürlich noch die Kassiererin gewechselt, als ich an der Reihe war. Immerhin ging das Kassenbonpapier nicht aus.

Achja, interne Notiz für den nächsten Einkauf: wenn Gurken im Stückpreis verkauft werden, muss man auf der Waage nicht nach dem Gurkensymbol suchen. Es gibt keines :-)

Wieder zu Hause angekommen, durfte ich dann meine erste Kehrwoche erledigen; mein freundlich Nachbar hatte mich heute morgen dezent darauf hingewiesen, dass seine Frau das die letzten zwei Wochen übernommen hatte. Unsere Hausverwaltung, die eigentlich dafür zuständig ist, findet wohl keinen, der das erledigt. Obwohl ich eigentlich mit meinem Wohngeld dafür bezahlen darf... muss ich mal anrufen und nachfragen, was ich dafür erstattet bekomme. Obwohl der Luxus einer "Reinigungskraft" eigentlich ganz nett war. Die Mülleimer darf ich dann auch den kompletten November raus stellen.

Meine Nachbarin gegenüber, mit der ich die Kehrwoche jede Woche abwechselnd betreibe, kam natürlich zu just diesem Moment ins Treppenhaus, als ich am putzen war. Sie hat zwei Minuten lang die Fensterrahmen außen am Haus gesäubert und ist dann per Fahrstuhl wieder in ihre Wohnung. Danach habe ich sie nur einige laute Sätze in der Wohnung sprechen hören, keine Ahnung ob über meine Putzkünste oder was sonst. Ist mir im Prinzip auch egal. Die Treppe ist wunderbar sauber (war sie vorher zwar auch, aber ok) und riecht frisch nach Frosch Naturalreiniger. Arbeitszeit etwa 10 Minuten für zwei Treppen. Gefühlte 20 qm.

Ihr Mann ist natürlich auch genau in dem Moment von der Garage zur Wohnung (durchs frisch geputzte Treppenhaus) gekommen, als ich kurz vor dem Finish war.

Und dann, endlich, Pause. Einen großen Espresso mit aufgeschäumter Milch und einer Zigarette (in Aussicht) sitze ich hier, und schreibe diese Zeilen.

Sonntag gibts dann Wurstsalat mit meinen Brüdern bei meinem Vater.

Jetzt gehts aber ab auf den Balkon zum Sonnen ;-)

Nur noch 6 Leben übrig

So fühle ich mich zumindest gerade... Gestern war ich mal wieder mit meinem neuen Fahrrad unterwegs. Gefühlte fünf Minuten, bevor ich wieder zu Hause war ist es dann passiert. Auf einer Abfahrt in einer abgelegenen Seitenstraße.

Ich fahre ziemlich zügig runter und prüfe gewissenhaft bei jeder Kreuzung die Rechts-vor-Links Situation. Die erste geschafft, weiter zur nächsten.

Ich bremse zwar schon gut ab, so dass ich notfalls halten kann, falls ein Auto von rechts kommt, doch zusätzlich fahre ich extra noch ein Stück weiter links außen, so dass es mich - falls eines kommt - nicht direkt wegschießt.

Dummerweise war bei der folgenden Kreuzung ein großer Anhänger links geparkt, so dass ich nicht extra weiter ausweichen konnte. Und dann geschah es natürlich. Ein Auto kommt von rechts in die Straße abgebogen, als ich gerade zehn Meter davon entfernt war.

Was mache ich? Vollbremsung vorne und hinten. Blöderweise wohl zu stark auf die Vorderbremse fixiert.
Was passiert? Mein Fahrrad bricht leicht nach links aus und ich sehe nur noch, wie ich mich über meinen Lenker Richtung fucking hartem Asphalt verabschiede. An die Landung kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich größtenteils mit der rechten Körperhälfte versuchte, den Sturz zu bremsen.

Meine Sonnenbrille flog voraus und ich hinterher.

Am Boden angekommen habe ich dann erstmal einen Krampf im rechten Bein gespürt. Ich drehe mich etwas zur Seite um zu prüfen, was alles beschädigt ist und kann Gott sei Dank aufstehen. Schmerzen spüre ich - bis auf den Krampf, der mittlerweile etwas nachgelassen hat - kaum.

Zuerst greife ich nach meiner Sonnenbrille, dann nach meinem schönen Fahrrad, das leblos auf der Straße liegt.
Ich schiebe das Fahrrad etwas an den linken Straßenrand.

Die Autofahrerin fährt etwas vor und fährt per Knopfdruck ihr elektrisches Beifahrerfenster herunter um sich nach meiner Situation zu erkundigen.

Sie komme gerade von der Nachtschicht und fährt hier extra immer vorsichtig rein, da sie schon einmal fast auf ein anderes Auto geknallt ist, das sich nicht an die Rechts-vor-Links Situation hielt.

Das freut mich. Sie erkundigt sich nach meinem Zustand und ich sage alles ok. Ich scheine wohl zu zittern, da sie meint ich zittere, obwohl ich das nicht selbst feststellen kann. Ich bemerke nur, dass ich auf einmal ziemlich voll mit Adrenalin bin.

Meine blutende rechte Hand versaut meinen schönen Ledersattel an dem ich mich festhalte.

Nach kurzem Smalltalk (ob ich ein Pflaster bräuchte, zum Glück hatten Sie ja einen Helm an (den ich beim Sturz nicht verwendet habe) und sie mir noch einen schönen Sonntag wünscht - es war zwar Freitag, aber die Nachtschicht bringt sie da immer etwas durcheinander) wiederhole ich nochmal, dass es mein Fehler war und versuche sie loszuwerden, um mich endlich um meinen Körper zu kümmern. Sie sagt noch, dass ich mich gut abgerollt hätte - danke, die Meinung kann ich zwar nicht ganz teilen, aber wenn sie es sagt...

Als sie dann nach etwa fünf Minuten endlich weiterfährt schaue ich mir meine aufgescheuerte Hand an. Um meine Fahrradgriffe auf dem kurzen Rückweg nicht zu verschmieren, wickle ich ein Taschentuch drum und fahre nach Hause.

Zu Hause angekommen betrachte ich dann erstmal meine Wunden im Spiegel - sieht nicht gut aus, denke ich mir, als ich sehe, dass rechts oberhalb meiner Hüfte einige tiefe Risse sind. Gott sei dank hat das T-Shirt die Kieselsteine davon abgehalten, sich in die Wunde zu bohren.

Da ich leider weder Verbandsmaterial noch Desinfektionsspray zu Hause habe, säubere ich die Wunden erstmal mit einem kalten, nassen Waschlappen. Mir wird schwindelig und ich sehe fast nur noch schwarz, setze mich vorsichtshalber auf die Badewanne, um nicht in Ohnmacht zu fallen.

Nach einigen Sekunden geht es dann wieder. Ich hole große Pflaster und verklebe die Wunden damit. Zuerst mal aufs Sofa und etwas ausruhen.

Fünfzehn Minuten später bin ich dann mit meinem Auto ins Kaufland gefahren um Verbandsmaterial und Desinfektionsspray zu kaufen.

Bilanz der ganzen Aktion:

  • linke Hand verstaucht und leicht verletzt
  • rechts Hand ziemlich aufgeschürft
  • Ellbogen rechts ebenfals ziemlich aufgeschürft
  • Hüfte rechts am übelsten lädiert
  • Feuerzeugtasche der Jeans die ich Gott-sei-Dank trugt durch das sich darin befindene Zippo total aufgescheuert. Haut dahinter: Null Beschädigung.
  • Haut am Knöchel vom rechten Fuß ebenfalls leicht aufgescheuert.
  • Fahrradgriffe links und rechts etwas beschädigt
  • Sattel rechts ebenfalls leicht aufgerissen
  • Bremsgriff rechts: leichte Abwetzspuren
  • Helm: Null Beschädigungen

Was lerne ich daraus? In Zukunft möglichst nur noch mit einer metallischen Schutzausrüstung fahren. Endlich kevlargeschützte Handschuhe zu kaufen und möglichst nicht mehr in Wohngebieten mit Rechts-Vor-Links Situationen zu fahren.

Im Prinzip sollte eine Landung auf einer Motorhaube deutlich angenehmer sein, als auf dem Asphalt. Denkbar wäre also in Zukunft nicht mehr zu bremsen, sondern besser zu landen.

Alles in allem hatte ich wohl noch ziemliches Glück.

Update des Blogs

Liebe Leser dieses Blogs,

wie ihr wahrscheinlich seht, bin ich gerade dabei, mein Blog auf die neueste Habari Version upzudaten. Am Theme muss noch einiges getan werden und bis das erledigt ist, verwende ich das Habari K2 Theme, so dass die Seite weiterhin einigermaßen nutzbar ist...

Alte Fotos

Ist es normal, dass man meint, man sähe auf alten Fotos immer schlechter aus, als man meint, aktuell auszusehen?
Mir zumindest gehts es so. Aber lieber so, als anders herum :-)

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs schöne und besinnliche Weihnachten!