Banküberfall

Sehr interessanter Artikel auf Wikipedia über die North-Hollywood Schießerei.

Die North-Hollywood-Schießerei war eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen zwei schwer bewaffneten und mit selbstgefertigten Körperpanzerungen geschützten Bankräubern, Larry Eugene Phillips und Emil Matasareanu auf der einen und Polizeistreifen und SWAT-Spezialeinheiten des Los Angeles Police Department auf der anderen Seite in North Hollywood, Los Angeles, am 28. Februar 1997.

Zur Schießerei kam es, als die in Reaktion auf den Bankraub eintreffenden Streifenpolizisten Phillips und Matasareanu angriffen, die gerade die von ihnen ausgeraubte Bank verließen. Zehn Polizisten und sieben Zivilisten wurden verletzt, bevor Philips seine 9 Millimeter Waffe gegen sich selbst richtete und Selbstmord beging. Sein Komplize Matasareanu, erlag seinen Schussverletzungen nach einem Feuergefecht mit der Eliteeinheit der Polizei Swat, die ihn anscheinend laut seiner Familienangehörigen vorsätzlich sterben ließ. Phillips und Matasareanu hatten zuvor bereits mehrere Banken ausgeraubt und waren für ihre schwere Bewaffnung, einschließlich automatischer Waffen, bekannt.

Polizeistreifen in Los Angeles waren damals typischerweise mit einer 9mm-Pistole oder .38-Special-Revolver bewaffnet, einige hatten auch eine Kaliber-12-Schrotflinte in ihrem Auto. Phillips und Matasareanu hatten vollautomatische Gewehre mit Munition, die zum Durchdringen von Polizei-Schutzwesten in der Lage war, und sie trugen selbst ballistische Schutzwesten. Da die Handfeuerwaffen der Polizei die Westen der Bankräuber nicht durchdringen konnten, waren die Bemühungen der Polizisten vorerst wenig effektiv. Schließlich erreichten SWAT-Teams den Tatort mit Waffen, die den Körperschutz durchdringen konnten. Die Polizisten requirierten auch einige halbautomatische Gewehre bei einem nahegelegenen Waffenhändler.

Der Vorfall löste eine Debatte über eine angemessene Ausstattung der Polizei für ähnliche Situationen in der Zukunft aus.

Leihwagen and other comforts

Letztes Jahr zu Winterbeginn. Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen. Was passiert? Im Dunkeln (klar, ist ja Winter) fahre ich rückwärts aus der Parklücke und lenke stark ein, da nebenmir ein anderes Auto steht und hinter mir gerade ein Fahrrad vorbeifährt. Was ich nicht beachtet hatte, war die Laterne rechts vorne. Mein Scheinwerfer ist kaputt.

Im Frühling dann der Wechsel von Winter zu Sommerreifen. Was passiert? Da ich mittlerweile ein anderes Auto habe, musste ich meine Felgen für die Sommerreifen vom TÜV erneut abnehmen lassen, also eine Werkstatt gesucht, die das kann und Zeit für mich hat. Einen Termin für Freitag Morgen 7:30 Uhr ausgemacht, einen Leihwagen für einen Euro beantragt und gut. Ich muss ja wieder zurück ins Geschäft...

Ich fahre also morgens los um mein Auto dort abzugeben. Abends hatte ich leider schon festgestellt, dass ich dummerweise die alte TÜV Bescheinigung im Büro habe liegenlassen. Das sollte schon das erste Zeichen sein, dass irgendwas an diesem Tag nicht so wollte wie ich. Ich habe es leider nur "leicht" gespürt, mehr nicht. Also morgens zuerst ins Büro und dann wieder zurück zur Werkstatt und dann wieder ins Büro. So der veränderte Plan.

Bei der Werkstatt angekommen gebe ich meinen Schlüssel, das alte Gutachten und den Fahrzeugschein ab. Im Gegenzug bekomme ich einen Autoschlüssel für den Leihwagen. Das wars, keine Unterschrift, nichts. Das wurde mir aber auch erst später klar... Doch erstmal geht es normal weiter: Ich laufe also zum Leihwagen, ein VW New Beetle mit 2 Liter in rot. Schon etwas älter, 170.000 km hinter sich. Innen mehr Platz vor als hinter mir. Bin etwas erstaunt, so assi hätte ich mir den New Beetle von innen nun auch wieder nicht vorgestellt. Hat ein Bisschen das Flair eines Donauschleppers. Aber gut. Kostet ja nur einen Euro.

Ich fahre also zurück ins Geschäft, komme dort einigermaßen pünktlich um 8 Uhr an. Zeitraffer. Gegen 16:30 Uhr beenden wir die Tätigkeiten und verlassen so die Firma. Ab ins Wochenende. Meine Feierabendszigarette darf ich im Leihwagen nicht rauchen und ebenso wenig darf ich auf unserem Firmengelände rauchen. Mein Plan also: Ich will raus auf die Straße gegenüber; kurz halten, eine rauchen und dann endlich den Leihwagen zurückgeben und mein Auto mit schönen Sommerreifen abholen.

Was passiert natürlich? Ich fahre wirklich vorsichtig zur Ausfahrt des Firmenparkplatzes. Vor mir eine Kollegin die sich rechts einordnet, aber nicht blinkt. Ich fahre links neben sie, da ich links abbiegen möchte. Ich schaue links, dann rechts, stelle fest, dass sie immer noch nicht blinkt. Einige Sekunden später weiß ich nur noch wie ich beschloss, dass sie wohl auch ohne zu Blinken rechts abbiegt und ich dann links los kann. Ich fahre also nicht einmal einen halben Meter vor auf den Gehweg und es macht plötzlich BUMMM. Vor mir auf einmal ein weißer Transporter der mittlerweile durch mich leicht abgebremst vorbeirauscht und schließlich etwa zehn Meter später zum Stehen kommt.

Ich hab ihn nicht gesehen und bin zu weit aus der Ausfahrt raus. Vorfahrt missachtet. Klar. Geschockt tauschen wir Name, Adresse und so aus, machen ein paar Fotos. Schaden: die ganze rechte Seit des Transporters ist leicht rötlich und mit einem Striemen versehen. Heftig. Die Stoßstange des Beetle ist etwas lädiert und das Licht hat auch eine Schramme.

Hier mal einige Bilder. VW New Beetle nachher:

Transporter nachher:

(das leicht rote unten war ich)

Wie man auf dem Foto auch sehr schön sieht, steht der Transporter sehr nah am Gehweg. Ich vermute also - mehr geht leider nicht mehr, da ich das wirklich nur wie Trance miterlebt habe und auch nicht sonderlich geistesgegenwärtig war, als es passiert ist) - dass er auch sehr nah am Gehweg die Straße entlangfuhr. Er sagte mir auch noch, dass er ausweichen wollte, aber die Gegenspur zugeparkt war (sieht man auch auf den Fotos). Es handelte sich also nur um wenige Zentimeter, die dieser drecks Beetle zu weit aus der Ausfahrt des Parkplatzes gelugt hat. Also gerade die paar Zentimeter, die ich vorfahren wollte um nach rechts und links schauen zu können, waren zu viel. Zu viel für mich, für den Beetle mit seinem großen Vorbau und zuviel für den Transporter.

Ich fahre leicht in Trance den Wagen zurück. Ich weiß noch, dass im Radio "Nothing compares to you" von Sinéad O’Connor kam...

Auf dem Parkplatz der Werkstatt angekommen, gerade geparkt und ausgestiegen kommt mir schon die fette Aushilfe entgegen gerannt "was ist denn da passiert, das habe ich schon gesehen, als Sie hergefahren sind". "Ja, ich hatte einen Unfall".

Ich verkürze das restliche Geschehen jetzt mal wie folgt:

  • Ich bespreche das Geschehen mit dem Chef und soll die Polizei anrufen, da bei Leihwagen sowas immer zu tun ist.
  • Die Polizei meint am Telefon, dass ich sie nicht anrufen muss. Wenn dann soll ich vorbeikommen mit dem Leihwagen. Für eine Unfallaufnahme sei es aber schon zu spät.
  • Ich erzähl das dem Chef und der meint "ok". Ich gebe ihm die Adresse des Unfallgegners, nehme meinen Wagen entgegen, unterzeichne die Rechnung der Werkstatt und fahre einige Meter um etwas Abstand zu gewinnen.
  • Ich rufe meine KFZ Versicherung an und frage um Auskunft wie das ganze weitergehen soll. Die meinen, sie seien dafür nicht zuständig, da es ja nicht um MEIN Auto geht sondern um den Leihwagen. Das wickelt also die Versicherung der Werkstatt ab. Stimmt.
  • Am darauffolgenden Montag: Anruf der Werkstatt. Ich berichte was mir die KFZ Versicherung sagte. Der Chef sagt "ok". Ich soll mal meine Haftpflichtversicherung anrufen. Mach ich, auch die übernehmen da nix, da nicht zuständig. Toll.
  • Im Internet finde ich immer mehr Infos, dass bei solchen Fällen der Unfallverursacher (also offensichtlich ich) haften muss. Hab ich auch nichtmal direkt was dagegen, war ja leider wirklich meine Schuld. Dumm ist nur, dass die Werkstatt nur eine Teilkasko hat, ich also für den Schaden am Leihwagen komplett aufkommen muss. Das hat mir halt keiner gesagt. Schlüsselübergabe -> Vertragsabschluss -> Fuck You!
  • Tags darauf ruft mich die Werkstatt an und sagt, sie hätten einen Kostenvoranschlag zur Reparatur des Leihwagen (übrigens 170.000 km und schon leicht lädiert an einigen Stellen). Zugefaxt und Spass dabei: Rechnung über € 1.800 ,- Ui ui fucking ui. Den Kostenvoranschlag haben sie natürlich von einer Original VW Werkstatt machen lassen, die bei uns in der Umgebung nicht unbedingt den besten Ruf genießt. Doch das nur nebenbei.
  • Später kommen zu den € 1.800,- noch die Erhöhung der Versicherungssumme. Summa summarum € 2.134,-
  • Ich möchte von der Werkstatt ein Schreiben, wo drin steht, dass wenn ich dafür aufkomme, die ganze Sache erledigt ist. Geht klar, kommt. Der schöne Zusatz "Sollte ich nicht innerhalb von 8 Tagen zahlen, kommen die Kosten für ein Ersatzfahrzeug hinzu", die Werkstatt braucht ja ein Ersatzfahrzeug während der Leihwagen zur Reparatur ist.
  • Später stellt sich noch heraus, dass ich wohl noch nichtmal einen unabhängigen Gutachter beauftragen kann, da die Werkstatt das Ding schon längst repariert hat. Toll.

Was lerne ich daraus? Niemals wieder einen Leihwagen ohne zuvor genau zu wissen, wie das Teil versichert ist. Auf das Bauchgefühl hören! Mir in Zukunft die Nummer eines guten Anwalts in das Handy zu speichern. Nie wieder die Reifen zu wechseln ;-)

Kabel Fucking BW

Warum nur hat man immer Stress mit großen Unternehmen?

2009 habe ich einen Internet, TV und Telefontarif bei Kabel BW abgeschlossen. Preis € 50,- pro Monat. Kurze Zeit später habe ich diesen bereits schriftlich gekündigt, so dass es mir nicht passieren kann, dass der Vertrag automatisch nach 2 Jahren verlängert wird.

Mitte 2011 habe ich dann bei Kabel BW einen neuen Vertrag abgeschlossen, dieses mal nur Internet für € 20,- pro Monat.

Und dann ging der Stress los. Zuerst bekomme ich eine Auftragsbestätigung, die ihresgleichen sucht. Eine Tabelle mit zwei Spalten. Optik: Lieferschein. Inhalt: keine Ahnung, höchstwahrscheinlich lediglich verständlich für Mitarbeiter die dort mehrere Jahrzehnte beschäftigt sind. Und auch damit wäre ich vorsichtig...

Dann bekomme ich einen Brief mit einem DHL Rücksendeschein. Ich soll doch bitte meinen Receiver mit Smartcard zurücksenden, ansonsten darf ich mehrere hundert Euro zahlen. Als ich den Lieferschein bekam, war die Frist für die Rücksendung natürlich bereits abgelaufen. Also schicke ich den drecks Receiver samt Smartcard zurück. Brauche ich ja sowieso nicht mehr, da ich nur noch den Internettarif gebucht habe.

Einige Wochen später erhalte ich wieder einen Brief mit einem DHL Rücksendeschein. Dieses mal ist es nicht ganz klar, was ich zurücksenden soll. Irgendeine Hardware (ist ja leider nicht immer ganz verständlich ausgedrückt auf diesen Schreiben). Doch ich habe nichts mehr, außer dem Modem, das ich ja noch brauche.

Also rufe ich bei Kabel BW an (natürlich eine 0180er Nummer) und erkläre die Situation. Ok, scheint ein Missverständnis gewesen zu sein. Ich soll es ignorieren. Man hätte wohl vergessen, dass ich das Modem ja noch brauche. Normalerweise hätte ich es zurücksenden sollen und hätte dann ein neues bekommen. Auf die Frage nach dem Sinn der Aktion kann mir keiner eine vernünftige Antwort geben. Also gut.

Wieder einige Tage später. Ich bekomme eine Kabel BW Rechnung auf der ich nun € 40,- extra für das nicht zurückgeschickte Gerät bezahlen soll. Also rufe ich wieder bei der Hotline an. Dort wieder nette Mitarbeiter die meine Lage verstehen aber nicht die Aktion von Kabel BW. Ich soll den Betrag bezahlen und bekomme dann im Dezember eine Gutschrift über die € 40,-

OK, bin mal gespannt...

Nun bekomme ich im Dezember die Rechnung, natürlich ohne die Gutschrift. War ja fast klar. Ich rufe also wieder bei Kabel BW an und schildere den ganzen Ablauf. Gott sei dank ist dort alles notiert, so dass man mir wenigstens glaubt und ich nicht alles nochmal erzählen muss. Die Info wegen der Gutschrift sei von der Kollegin bereits zur Buchhaltung weitergeleitet. Warum diese die Gutschrift allerdings noch nicht ausgestellt hat, weiß der Kollege nicht. Er leitet es nochmal weiter.

Und jetzt? Jetzt bekomme ich wohl im Januar die Gutschrift. Mal gespannt. Ich bin ja skeptisch.

Das Tüpfelchen auf dem i bei der ganzen Sache: ich erkundige mich beim letzten Anruf, weshalb denn überhaupt eine zweite Rufnummer auf der Rechnung erscheint für die ich € 5,- pro Monat abdrücken darf. "Ja, das kommt daher, da Sie zuvor einen Cleverkabel 50 Tarif mit zwei Rufnummern hatten und die übernommen wurden." Aber ich habe doch gekündigt, wie kann da was übernommen werden - frage ich. "Ja, bei uns war das keine Kündigung, sondern eine Tarifänderung. Das steht auch auf der Auftragsbestätigung die Sie bekommen haben.". Ich habe die fucking Kündigung aber hier liegen? Wieso wird mein Tarif dann geändert? Wieso muss ich diese scheiß Rufnummern mitnehmen, obwohl ich hier nichtmal ein Festnetztelefon angeschlossen habe, geschweige denn zwei?

Jetzt darf ich den Vollidioten schriftlich mitteilen, dass ich die zweite Rufnummer kündigen möchte. Das geht frühestens zum September 2012. Ich darf also zwölf Monate € 5,- zahlen, nur weil die zu blöd sind, eine Kündigung zu verstehen. Ich glaube, ich muss da anders vorgehen... Tipps? Ähnliche Probleme?

Update Februar 2012:

Man mag es kaum glauben, aber im Februar hab ich dann doch tatsächlich endlich meine Gutschrift bekommen. Toll!

Update März 2012:

Per Fax sende ich an Kabel BW die Kündigung für alle Rufnummern auf meinem Vertrag zum nächst möglichen Termin. Ich bitte um Rückantwort und verlange eine schriftliche Bestätigung. Zwei Tage später bekomme ich per Post (wow!) mitgeteilt, dass die Kündigung so nicht akzeptiert wird, da ich die zu kündigende Rufnummer nicht explizit nenne. Ich habe zwar "alle" geschrieben, doch das reicht Kabel BW offensichtlich nicht aus.

Also 'krustel' (schwäbisch) ich zu Hause in meinem Kabel BW Ordner (!!!) und versuche die Rufnummern zu finden, da ich die nicht auswendig kenne (nie dort angerufen da nie ein Telefon angeschlossen). Gesucht und gefunden und am nächsten Tag den Brief um beide Rufnummern erweitert und zurückgefaxt.

Was passiert also in so einem Konzern? Ich bekomme schriftlich die vollständige Kündigung meines Vertrags zum September ZweitausendDREIZEHN mitgeteilt. Ich fass es nicht.

Nur noch 6 Leben übrig

So fühle ich mich zumindest gerade... Gestern war ich mal wieder mit meinem neuen Fahrrad unterwegs. Gefühlte fünf Minuten, bevor ich wieder zu Hause war ist es dann passiert. Auf einer Abfahrt in einer abgelegenen Seitenstraße.

Ich fahre ziemlich zügig runter und prüfe gewissenhaft bei jeder Kreuzung die Rechts-vor-Links Situation. Die erste geschafft, weiter zur nächsten.

Ich bremse zwar schon gut ab, so dass ich notfalls halten kann, falls ein Auto von rechts kommt, doch zusätzlich fahre ich extra noch ein Stück weiter links außen, so dass es mich - falls eines kommt - nicht direkt wegschießt.

Dummerweise war bei der folgenden Kreuzung ein großer Anhänger links geparkt, so dass ich nicht extra weiter ausweichen konnte. Und dann geschah es natürlich. Ein Auto kommt von rechts in die Straße abgebogen, als ich gerade zehn Meter davon entfernt war.

Was mache ich? Vollbremsung vorne und hinten. Blöderweise wohl zu stark auf die Vorderbremse fixiert.
Was passiert? Mein Fahrrad bricht leicht nach links aus und ich sehe nur noch, wie ich mich über meinen Lenker Richtung fucking hartem Asphalt verabschiede. An die Landung kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich größtenteils mit der rechten Körperhälfte versuchte, den Sturz zu bremsen.

Meine Sonnenbrille flog voraus und ich hinterher.

Am Boden angekommen habe ich dann erstmal einen Krampf im rechten Bein gespürt. Ich drehe mich etwas zur Seite um zu prüfen, was alles beschädigt ist und kann Gott sei Dank aufstehen. Schmerzen spüre ich - bis auf den Krampf, der mittlerweile etwas nachgelassen hat - kaum.

Zuerst greife ich nach meiner Sonnenbrille, dann nach meinem schönen Fahrrad, das leblos auf der Straße liegt.
Ich schiebe das Fahrrad etwas an den linken Straßenrand.

Die Autofahrerin fährt etwas vor und fährt per Knopfdruck ihr elektrisches Beifahrerfenster herunter um sich nach meiner Situation zu erkundigen.

Sie komme gerade von der Nachtschicht und fährt hier extra immer vorsichtig rein, da sie schon einmal fast auf ein anderes Auto geknallt ist, das sich nicht an die Rechts-vor-Links Situation hielt.

Das freut mich. Sie erkundigt sich nach meinem Zustand und ich sage alles ok. Ich scheine wohl zu zittern, da sie meint ich zittere, obwohl ich das nicht selbst feststellen kann. Ich bemerke nur, dass ich auf einmal ziemlich voll mit Adrenalin bin.

Meine blutende rechte Hand versaut meinen schönen Ledersattel an dem ich mich festhalte.

Nach kurzem Smalltalk (ob ich ein Pflaster bräuchte, zum Glück hatten Sie ja einen Helm an (den ich beim Sturz nicht verwendet habe) und sie mir noch einen schönen Sonntag wünscht - es war zwar Freitag, aber die Nachtschicht bringt sie da immer etwas durcheinander) wiederhole ich nochmal, dass es mein Fehler war und versuche sie loszuwerden, um mich endlich um meinen Körper zu kümmern. Sie sagt noch, dass ich mich gut abgerollt hätte - danke, die Meinung kann ich zwar nicht ganz teilen, aber wenn sie es sagt...

Als sie dann nach etwa fünf Minuten endlich weiterfährt schaue ich mir meine aufgescheuerte Hand an. Um meine Fahrradgriffe auf dem kurzen Rückweg nicht zu verschmieren, wickle ich ein Taschentuch drum und fahre nach Hause.

Zu Hause angekommen betrachte ich dann erstmal meine Wunden im Spiegel - sieht nicht gut aus, denke ich mir, als ich sehe, dass rechts oberhalb meiner Hüfte einige tiefe Risse sind. Gott sei dank hat das T-Shirt die Kieselsteine davon abgehalten, sich in die Wunde zu bohren.

Da ich leider weder Verbandsmaterial noch Desinfektionsspray zu Hause habe, säubere ich die Wunden erstmal mit einem kalten, nassen Waschlappen. Mir wird schwindelig und ich sehe fast nur noch schwarz, setze mich vorsichtshalber auf die Badewanne, um nicht in Ohnmacht zu fallen.

Nach einigen Sekunden geht es dann wieder. Ich hole große Pflaster und verklebe die Wunden damit. Zuerst mal aufs Sofa und etwas ausruhen.

Fünfzehn Minuten später bin ich dann mit meinem Auto ins Kaufland gefahren um Verbandsmaterial und Desinfektionsspray zu kaufen.

Bilanz der ganzen Aktion:

  • linke Hand verstaucht und leicht verletzt
  • rechts Hand ziemlich aufgeschürft
  • Ellbogen rechts ebenfals ziemlich aufgeschürft
  • Hüfte rechts am übelsten lädiert
  • Feuerzeugtasche der Jeans die ich Gott-sei-Dank trugt durch das sich darin befindene Zippo total aufgescheuert. Haut dahinter: Null Beschädigung.
  • Haut am Knöchel vom rechten Fuß ebenfalls leicht aufgescheuert.
  • Fahrradgriffe links und rechts etwas beschädigt
  • Sattel rechts ebenfalls leicht aufgerissen
  • Bremsgriff rechts: leichte Abwetzspuren
  • Helm: Null Beschädigungen

Was lerne ich daraus? In Zukunft möglichst nur noch mit einer metallischen Schutzausrüstung fahren. Endlich kevlargeschützte Handschuhe zu kaufen und möglichst nicht mehr in Wohngebieten mit Rechts-Vor-Links Situationen zu fahren.

Im Prinzip sollte eine Landung auf einer Motorhaube deutlich angenehmer sein, als auf dem Asphalt. Denkbar wäre also in Zukunft nicht mehr zu bremsen, sondern besser zu landen.

Alles in allem hatte ich wohl noch ziemliches Glück.

Personenumzug

Wie der ein oder andere aufmerksame Leser (oder Besucher?) eventuell schon unerfreut festgestellt hat, ist es an dieser Stelle im Internet in den letzten Wochen recht ruhig geworden.

Das liegt zu einem Teil daran, dass ich zur Zeit meinen Haushalt umziehe. Zum anderen Teil aber auch daran, dass ich auch in Zukunft nicht weniger viel mit Transportieren, Auspacken und Verpacken, Einrichten, Aufbauen und auch gelegentlich einer Prise Abbauen beschäftigt bin.

Aber keine Panik, irgendwann, wenn ich wieder über eine stabile Breitbandverbindung und etwas Zeit verfüge, geht es hier wieder weiter, direkt über diesem Eintrag, versprochen :-)

Die 50 beliebtesten Fragen beim Vorstellungsgespräch

1. Tell me about yourself:

The most often asked question in interviews. You need to have a short
statement prepared in your mind. Be careful that it does not sound
rehearsed. Limit it to work-related items unless instructed otherwise.
Talk about things you have done and jobs you have held that relate to
the position you are interviewing for. Start with the item farthest
back and work up to the present.

2. Why did you leave your last job?

Stay positive regardless of the circumstances. Never refer to a major
problem with management and never speak ill of supervisors, co-workers
or the organization. If you do, you will be the one looking bad. Keep
smiling and talk about leaving for a positive reason such as an
opportunity, a chance to do something special or other forward-looking
reasons.

3. What experience do you have in this field?

Speak about specifics that relate to the position you are applying for.
If you do not have specific experience, get as close as you can.

4. Do you consider yourself successful?

You should always answer yes and briefly explain why. A good
explanation is that you have set goals, and you have met some and are
on track to achieve the others.

5. What do co-workers say about you?

Be prepared with a quote or two from co-workers. Either a specific
statement or a paraphrase will work. Jill Clark, a co-worker at Smith
Company, always said I was the hardest workers she had ever known. It
is as powerful as Jill having said it at the interview herself.

6. What do you know about this organization?

This question is one reason to do some research on the organization
before the interview. Find out where they have been and where they are
going. What are the current issues and who are the major players?

7. What have you done to improve your knowledge in the last year?

Try to include improvement activities that relate to the job. A wide
variety of activities can be mentioned as positive self-improvement.
Have some good ones handy to mention.

8. Are you applying for other jobs?

Be honest but do not spend a lot of time in this area. Keep the focus
on this job and what you can do for this organization. Anything else is
a distraction.

9. Why do you want to work for this organization?

This may take some thought and certainly, should be based on the
research you have done on the organization. Sincerity is extremely
important here and will easily be sensed. Relate it to your long-term
career goals.

10. Do you know anyone who works for us?

Be aware of the policy on relatives working for the organization. This
can affect your answer even though they asked about friends not
relatives. Be careful to mention a friend only if they are well thought
of.

11. What kind of salary do you need?

A loaded question. A nasty little game that you will probably lose if
you answer first. So, do not answer it. Instead, say something like,
That’s a tough question. Can you tell me the range for this position?
In most cases, the interviewer, taken off guard, will tell you. If not,
say that it can depend on the details of the job. Then give a wide
range.

12. Are you a team player?

You are, of course, a team player. Be sure to have examples ready.
Specifics that show you often perform for the good of the team rather
than for yourself are good evidence of your team attitude. Do not brag,
just say it in a matter-of-fact tone. This is a key point.

13. How long would you expect to work for us if hired?

Specifics here are not good. Something like this should work: I’d like
it to be a long time. Or As long as we both feel I’m doing a good job.

14. Have you ever had to fire anyone? How did you feel about that?

This is serious. Do not make light of it or in any way seem like you
like to fire people. At the same time, you will do it when it is the
right thing to do. When it comes to the organization versus the
individual who has created a harmful situation, you will protect the
organization. Remember firing is not the same as layoff or reduction in
force.

15. What is your philosophy towards work?

The interviewer is not looking for a long or flowery dissertation here.
Do you have strong feelings that the job gets done? Yes. That’s the
type of answer that works best here. Short and positive, showing a
benefit to the organization.

16. If you had enough money to retire right now, would you?

Answer yes if you would. But since you need to work, this is the type
of work you prefer. Do not say yes if you do not mean it.

17. Have you ever been asked to leave a position?

If you have not, say no. If you have, be honest, brief and avoid saying
negative things about the people or organization involved.

18. Explain how you would be an asset to this organization

You should be anxious for this question. It gives you a chance to
highlight your best points as they relate to the position being
discussed. Give a little advance thought to this relationship.

19. Why should we hire you?

Point out how your assets meet what the organization needs. Do not
mention any other candidates to make a comparison.

20. Tell me about a suggestion you have made

Have a good one ready. Be sure and use a suggestion that was accepted
and was then considered successful. One related to the type of work
applied for is a real plus.

21. What irritates you about co-workers?

This is a trap question. Think real hard but fail to come up with
anything that irritates you. A short statement that you seem to get
along with folks is great.

22. What is your greatest strength?

Numerous answers are good, just stay positive. A few good examples:
Your ability to prioritize, Your problem-solving skills, Your ability
to work under pressure, Your ability to focus on projects, Your
professional expertise, Your leadership skills, Your positive attitude

23. Tell me about your dream job.

Stay away from a specific job. You cannot win. If you say the job you
are contending for is it, you strain credibility. If you say another
job is it, you plant the suspicion that you will be dissatisfied with
this position if hired. The best is to stay genetic and say something
like: A job where I love the work, like the people, can contribute and
can’t wait to get to work.

24. Why do you think you would do well at this job?

Give several reasons and include skills, experience and interest.

25. What are you looking for in a job?

See answer # 23

26. What kind of person would you refuse to work with?

Do not be trivial. It would take disloyalty to the organization,
violence or lawbreaking to get you to object. Minor objections will
label you as a whiner.

27. What is more important to you: the money or the work?

Money is always important, but the work is the most important. There is
no better answer.

28. What would your previous supervisor say your strongest point is?

There are numerous good possibilities:
Loyalty, Energy, Positive attitude, Leadership, Team player, Expertise,
Initiative, Patience, Hard work, Creativity, Problem solver

29. Tell me about a problem you had with a supervisor

Biggest trap of all. This is a test to see if you will speak ill of
your boss. If you fall for it and tell about a problem with a former
boss, you may well below the interview right there. Stay positive and
develop a poor memory about any trouble with a supervisor.

30. What has disappointed you about a job?

Don’t get trivial or negative. Safe areas are few but can include:
Not enough of a challenge. You were laid off in a reduction Company did
not win a contract, which would have given you more responsibility.

31. Tell me about your ability to work under pressure.

You may say that you thrive under certain types of pressure. Give an
example that relates to the type of position applied for.

32. Do your skills match this job or another job more closely?

Probably this one. Do not give fuel to the suspicion that you may want
another job more than this one.

33. What motivates you to do your best on the job?

This is a personal trait that only you can say, but good examples are:
Challenge, Achievement, Recognition

34. Are you willing to work overtime? Nights? Weekends?

This is up to you. Be totally honest.

35. How would you know you were successful on this job?

Several ways are good measures:
You set high standards for yourself and meet them. Your outcomes are a
success.Your boss tell you that you are successful

36. Would you be willing to relocate if required?

You should be clear on this with your family prior to the interview if
you think there is a chance it may come up. Do not say yes just to get
the job if the real answer is no. This can create a lot of problems
later on in your career. Be honest at this point and save yourself
future grief.

37. Are you willing to put the interests of the organization ahead ofyour own?

This is a straight loyalty and dedication question. Do not worry about
the deep ethical and philosophical implications. Just say yes.

38. Describe your management style.

Try to avoid labels. Some of the more common labels, like progressive,
salesman or consensus, can have several meanings or descriptions
depending on which management expert you listen to. The situational
style is safe, because it says you will manage according to the
situation, instead of one size fits all.

39. What have you learned from mistakes on the job?

Here you have to come up with something or you strain credibility. Make
it small, well intentioned mistake with a positive lesson learned. An
example would be working too far ahead of colleagues on a project and
thus throwing coordination off.

40. Do you have any blind spots?

Trick question. If you know about blind spots, they are no longer blind
spots. Do not reveal any personal areas of concern here. Let them do
their own discovery on your bad points. Do not hand it to them.

41. If you were hiring a person for this job, what would you look for?

Be careful to mention traits that are needed and that you have.

42. Do you think you are overqualified for this position?

Regardless of your qualifications, state that you are very well
qualified for the position.

43. How do you propose to compensate for your lack of experience?

First, if you have experience that the interviewer does not know about,
bring that up: Then, point out (if true) that you are a hard working
quick learner.

44. What qualities do you look for in a boss?

Be generic and positive. Safe qualities are knowledgeable, a sense of
humor, fair, loyal to subordinates and holder of high standards. All
bosses think they have these traits.

45. Tell me about a time when you helped resolve a dispute betweenothers.

Pick a specific incident. Concentrate on your problem solving technique
and not the dispute you settled.

46. What position do you prefer on a team working on a project?

Be honest. If you are comfortable in different roles, point that out.

47. Describe your work ethic.

Emphasize benefits to the organization. Things like, determination to
get the job done and work hard but enjoy your work are good.

48. What has been your biggest professional disappointment?

Be sure that you refer to something that was beyond your control. Show
acceptance and no negative feelings.

49. Tell me about the most fun you have had on the job.

Talk about having fun by accomplishing something for the organization.

50. Do you have any questions for me?

Always have some questions prepared. Questions prepared where you will be an asset to the organization are good. How soon will I be able to be productive? and What type of projects will I be able to assist on? are
examples.

Via Bhuvana Sundaramoorthy’s Blog

Die wunderbare Welt der Netzteile

Gerade eben kommt ein Kollege aus dem Vertrieb zu einem Termin zu uns ins Haus um seinen Laptop durchchecken zu lassen.

Da greift er in seine Notebook Tasche um mir sein Netzteil zu überreichen und ich blicke ihn nur verwundert an und meine: "das ist jetzt aber nicht das Notebook Netzteil. Das müsste das Netzteil von deinem Multifunktionsdrucker zu Hause sein. Da. Hier steht HP drauf. Dein Laptop aber ist von IBM...".

Er schaut mich entsetzt an und fragt: "dann bekomme ich jetzt zu Hause keine Faxe mehr?".

Nope.